Vorabschätzung/Standortanalyse
Sie planen ihren Betrieb zu erweitern oder möchten einen Neustandort erschließen? Bevor eine Stallanlage in Betrieb genommen werden kann, sind im Rahmen des Genehmigungsverfahrens eine Vielzahl von Fragen zu klären und Entscheidungen vorzubereiten. So muss u.a. ermittelt werden, ob die Grenzwerte für Geruch gemäß GIRL bzw. für Ammoniak und Staub gemäß TA-Luft 2002 eingehalten werden. Im Hinblick auf die Stickstoffdeposition sind die aktuelle Erlasslage bzw. das LAI-Papier maßgebend. Eine Vorabschätzung dient hier zunächst als erste Potenzialanalyse. Diese erste Einschätzung beschäftigt sich je nach Standort und Größe und Art des Bauvorhabens mit folgenden Fragen des Immissionsschutzes:

Befinden sich im immissionsrelevanten Umfeld Wälder, FFH-Gebiete, nach § 30 BNatSchG geschützte Biotope oder FFH-Lebensraumtypen? Falls ja, wird die Höhe der Ammoniakimmissionen und der Stickstoffdeposition in diese Bereiche ermittelt.

Gibt es im Einwirkungsbereich des Bauvorhabens Wohnhäuser? Für Bereiche in denen sich Personen nicht nur vorübergehend aufhalten, wird die geruchliche Vorbelastung analysiert und eine Prognose dafür erstellt, wie sich das Bauvorhaben auf die Immissionssituation auswirkt.

Gegebenenfalls wird an dieser Stelle auch eine Prognose für die zu erwartenden Staub- und Keimimmissionen erstellt.

Im Fokus steht in Abstimmung mit der zuständigen Genehmigungsbehörden zu analysieren, unter welchen Voraussetzungen das anvisierte Projekt aus Sicht des Immissionsschutzes realisierbar ist.

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