Ausgangszustandsbericht
Überschreitet die Kapazität einer Anlage die Mengenschwellen des Anhangs I der sog. Industrieemissions-Richtlinie (IED) bzw. ist die Anlage in Spalte d des Anhangs I der 4. BImschV mit dem Buchstaben „E“ gekennzeichnet, so ist im Rahmen der Anlagengenehmigung ein Ausgangszustandsbericht (AZB) anzufertigen.
Der AZB stellt hierbei den Zustand des Bodens und des Grundwassers auf dem Anlagengelände dar und dient als Beweissicherung und Vergleichsmaßstab für die Rückführungspflicht bei Anlagenstilllegung.
Vor Erstellung des AZB ist eine Prüfung durchzuführen, ob die in der Anlage gelagerten und verwendeten Stoffe im Sinne der IED als gefährlich und gleichzeitig auf Grund ihrer stofflichen Eigenschaften und eingesetzten Mengen als relevant einzustufen sind.
Hierbei werden von uns die in der Anlage eingesetzten Stoffe anhand ihrer Eigenschaften analysiert und wir bewerten, ob die Pflicht zur Erstellung eines Ausgangszustandsberichts vorliegt.